Noch nicht anfangen, der letzte Gast fehlt!

Die 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind alle zum Abendessen schon bereit, aber ein Stuhl ist noch frei. Wer ist dieser siebte Gast, wenn nur 6 Menschen pro Kochrunde dabei sind? Wir finden es heute heraus.

Noch nicht anfangen, der letzte Gast fehlt!

Nein, wir haben uns nicht verrechnet: In jeder Kochgruppe nehmen 6 Menschen teil, aber am Esstisch setzen sie zu siebt. Denn uns fehlt noch der Moderator! Jede der 9 Kochgruppen wird ehrenamtlich von einer engagierten Moderatorin oder Moderator begleitet. Sie erfüllen dabei verschiedene Rollen: zum einen helfen sie intern bei der Koordination jedes Treffens, zum anderen sorgen sie dafür, das die Diskussionen und Austausch während der Kochrunden gut ablaufen: Sie bringen beispielsweise Arbeitsmaterialien zur Diskussion mit, sie sorgen dafür, dass jeder Teilnehmer zur Wort kommt und sie behalten die Zeit im Blick. Die Moderatoren sind jeweils in ihren Stadtgebiet bei lokalen Vereinen oder Bürgerbewegungen engagiert, sodass sie die Diskussionen mit Informationen und Ansichten anregen können. Dazu bringen sie ihre Erfahrungen bei Bürgerbeteiligungs­ und Entscheidungsprozessen mit. Die Moderatoren sind auch die Kontaktperson zwischen den Teilnehmern und dem Projektteam. Sie schreiben bei jedem Treffen ein Protokoll und geben eine kurze Auswertung des Treffens an das Projektteam weiter. Das Material wird später auch Teil der Publikation. Und wie sieht der Moderator unserer Gruppe aus?

Martin ist 51 Jahre alt und und arbeitet seit mehreren Jahren bei einem der Stuttgarter Mehrgenerationshäuser. Das Projektteam hat ihn vor einigen Monaten angeschrieben und gefragt, ob seine Einrichtung als lokaler Knotenpunkt für das Projekt mitmachen möchte. Er fand die Projektidee sehr ansprechend und war sofort an Bord: er möchte als Moderator eine Kochgruppe begleiten und da er ein wahrer Feinschmecker ist und seine Grünkernsuppe schon in der Büroküche berühmt ist, wollte er diese auch einmal kochen. Als er erfahren hat, dass man als Moderator kein eigenes Essen kochen kann, war er ein bisschen enttäuscht, aber die Aussicht, interessante Menschen und neue Suppen kennenzulernen haben ihn schnelle getröstet. Da Martin immer sehr unterschiedlichen Gesprächsrunden begleitet ­ vom afghanischen Kulturzentrum bis hin zum Bienenschutzorganisation über den Württembergischen Mottorradclub ­ ist er sehr gespannt jetzt als Moderator bei Salz & Suppe mitzumachen und einen Einblick zu bekommen, über welche Themen hier am Esstisch gesprochen wird.

Noch nicht anfangen, der letzte Gast fehlt!

Jetzt sind alle Teilnehmer am Esstisch vollständig und die Kochrunden können beginnen. Um die Teilnehmer aus Fleisch und Blut kennenzulernen müssen wir jedoch noch ein Augenblick warten. Bis dahin berichten wir rund um das Projekt hier auf der Webseite aber auch über Facebook und Twitter.

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